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Auf dieser Seite erfahren Sie aktuelle Termine und Mitteilungen aus dem Bezirk Friedenskirche. Die Zeiten der Gottesdienste finden Sie im Predigtplan, die regelmäßigen Gruppen und Kreise unter Veranstaltungen. Einen monatlichen Überblick über unsere Aktivitäten gibt es hier als *.pdf-Dokument (5KB).




Pfarrstellenausschreibung 5. Pfarrstelle der Ev. Kirchengemeinde Bochum

Pfarrstelle_Ha-Ho-3.pdf

Friedenskirche wird Stadtteiltreff

Mit dem Ersten Spatenstich am 15. Juni hat der Ausbau der Friedenskirche in Stahlhausen zu einem Stadtteilbegegnungszentrum für das ganze Bochumer Westend begonnen. Nach dem aktuellen Bauzeitplan soll das Stadtteilbegegnungszentrum im August 2014 seine Arbeit aufnehmen. Diese Arbeit wird durch eine gemeinsame Trägerschaft der Evangelischen Gemeinde sowie des „Vereins für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe“ (IFAK e.V.) organisiert.

Die beiden Organisationen bringen zunächst ihre schon jetzt im Bochumer Westend bestehenden Angebote und Gruppen dort ein. Dazu gehören Angebote an alle Altersgruppen, u.a. auch ein Jugendtreff, der aus derzeit beengten räumlichen Verhältnissen dann in das alte Küsterhaus neben der Friedenskirche einziehen wird.

Bei der Planung des Stadtteilbegegnungszentrums im Rahmen des Stadtumbauprozesses Westend haben sich hier zwei Organisationen zusammengefunden, die beide im Stadtteil schon seit langer Zeit tätig sind und die auch zukünftig aktive Stadtteilarbeit für dieses so vielfältige und interessante Quartier betreiben wollen.

Mit dem neuen Stadtteilbegegnungszentrum entsteht etwas, das bundesweit bisher einmalig ist: Muslime und Christen, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund bauen im Quartier ein gemeinsames interkulturelles und interreligiöses Zentrum auf. Schirmherr des Projektes ist Guntram Schneider, der Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Anders als bei vielen anderen Kirchen im unmittelbaren Umfeld wird die Friedenskirche nicht geschlossen, sondern um- und ausgebaut. Der heutige Kirchraum wird in einen Bürgersaal und einen neuen Gottesdienst- und Andachtsraum unterteilt. An das bestehende Gebäude werden zudem weitere 4 Büro- und 2 Gruppenräume angebaut, außerdem entsteht ein gläserner Eingangsbereich mit vielfältigen Begegnungsmöglichkeiten.

Parallel zum Stadtteilbegegnungszentrum wird gerade eine neue Kindertagesstätte für etwa 120 Kinder gebaut, die ebenfalls in gemeinsamer Verantwortung von Evangelischer Kirche und IFAK e.V. getragen wird. Diese große Einrichtung wird ab Januar 2014 die bisherigen Tagesstätten der IFAK e.V., der Evangelischen Gemeinde sowie der ehemaligen Katholischen Gemeinde St. Antonius zusammenfassen.

Somit entsteht in den nächsten Monaten an der Baarestraße / Ecke Halbachstraße ein neues Zentrum für das Bochumer Westend, ein Treffpunkt für alle Bewohnerinnen und Bewohner aus unterschiedlichen Kultur-, Religions- und Alterskreisen.

Zur Realisierung dieses großen Vorhabens haben sich die beiden Kooperationspartner Evangelische Gemeinde und IFAK e.V. auf folgende Selbstverpflichtung verständigt:

„Die Träger verfolgen gemeinsam den Zweck, insbesondere in den Stadtteilen Griesenbruch, Stahlhausen und Goldhamme (Westend) das Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Kultur- und Religionskreisen zu verbessern, Benachteiligungen jeder Art insbesondere in den Lebensfeldern Bildung, Soziales, Kultur und Sport entgegenzuwirken sowie die Chancengleichheit aller Einwohner/innen zu erhöhen. Die beiden Institutionen repräsentieren in ihrer bisherigen gemeinwesenorientierten Arbeit unterschiedliche Traditionen und Schwerpunkte und wollen in der neuen Trägerstruktur alle ihre Kompetenzen zum Wohle aller Einwohner/innen zu einem vorbildlichen gemeinsamen Handeln weiterentwickeln.“

 

Fortlaufend aktualisierte Bilder vom Ausbau der Friedenskirche können eingesehen werden auf folgender Internetseite:

 

https://www.facebook.com/StadtteilzentrumWestend

 

 

Holger Nollmann

 

15.06.2013

Erster Spatenstich am 15. Juni 2013 erfolgt

Im Westend wandelt sich die evangelische Friedenskirche zu einem multireligiösen und interkulturellen Stadtteilzentrum für alle Bewohnerinnen und Bewohner. Möglich macht dies das Städtebauförderprogramm „Stadtumbau West“. Der neue soziale Mittelpunkt für Griesenbruch, Stahlhausen und Goldhamme soll die Kenntnisse von Christen, Muslimen sowie anderen Religionen übereinander verbessern und das Verständnis füreinander fördern. NRW-Integrationsminister Guntram Schneider übernimmt die Schirmherrschaft für das 1,3 Millionen Euro teure Projekt. Spatenstich war heute (15. Juni).

 

„Das neue Stadtteilzentrum wird ein Glanzlicht für die Stadt Bochum werden“, sagte Minister Schneider. „Nicht nur, weil es sich zu einer unverzichtbaren Anlaufstelle mit vielen hilfreichen Angeboten für den Alltag in einer multikulturellen Gesellschaft entwickeln wird. Sondern vor allem auch deshalb, weil hier die evangelische Kirchengemeinde und ein traditionsreicher Verein der Migrantenselbsthilfe gemeinsam etwas Neues schaffen: Ein Zentrum für das Zusammenleben verschiedener Kulturen, einen Ort, an dem Christen, Muslime und andere Religionen unter einem Dach im gegenseitigen Respekt zur interkulturellen Öffnung und Integration beitragen werden.“

 

Das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt hat sich mit dem vor Ort beauftragten Stadtumbaubüro als Ziel gesetzt, durch den „Stadtumbau West“ die soziale Infrastruktur zu verbessern und Defizite in einzelnen Bereichen abzubauen. Hierfür benötigt das Westend ein Stadtteilzentrum mit zielgruppenspezifischen Angeboten. So entstand die Idee, in der Friedenskirche in Stahlhausen einen Stadtteiltreff zu errichten. Dort sollen für Senioren, Frauen und Erwachsene so genannte niederschwellige Angebotsstrukturen entstehen. Dazu sollen Elterntreffs und -trainings, Mütterfrühstück, Frauengesprächskreise, Migrationsberatung, Integrationskurse, Bildungsangebote für Erwachsene und Ähnliches zählen.

 

Die Philosophie des Stadtteilzentrums im Westend konzentriert sich vor allem auf eine interkulturelle und interreligiöse Konzeption, wobei zwischen Bildungsinhalten und Glaubenspraxis zu unterscheiden ist. In einem modernen und zukunftsweisenden Integrationskonzept für das Stadtteilzentrum Westend soll zentral verankert werden, die Kenntnisse von Christen, Muslimen sowie anderen Religionen übereinander zu verbessern und das Verständnis füreinander zu fördern. Mit dieser Handlungsmaxime soll das Zentrum im gesellschaftlichen Kontext zu einer interkulturellen und multireligiösen Öffnung und Integration beitragen.

 

Der neue Treffpunkt soll einen deutlichen Bezug zum Stadtteil haben, und sich zu einem Ort für Bildung, Kultur, Kommunikation, Kinder- und Jugendarbeit sowie Eltern- und Beratungsarbeit entwickeln. Die Friedenskirche bleibt zudem für Gottesdienste der evangelischen Kirchengemeinde erhalten. Projektbeteiligte sind die evangelische Kirchengemeinde und die IFAK e.V. (Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe – Migrationsarbeit), die für den Betrieb des Stadtteilzentrums einen Trägerverein gründen.

 

12.000 Mitglieder zählt die evangelische Gemeinde, bestehend aus vier Kirchen und vier Gemeindezentren für das Stadtparkviertel, Grumme / Voede, die zentrale Innenstadt und Stahlhausen / Westend. Als „Innen-Stadt-Gemeinde“ sieht sie ihr Engagement neben den traditionellen Tätigkeitsbereichen schwerpunktmäßig in den jeweiligen gesellschaftlichen Herausforderungen. Die soziale Frage steht dabei für die evangelische Kirchengemeinde Bochum im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

 

Die IFAK ist seit 1975 als anerkannte Organisation in der interkulturellen Arbeit aktiv und bildet eine Brücke zwischen Einwanderungsgesellschaft und Aufnahmeland. Durch ihre vielfältigen Aktivitäten verfügt die IFAK über einen direkten Zugang zu den verschiedenen Zielgruppen im Westend und kann vor Ort vielfältige Unterstützungs- und Förderangebote für Menschen in sozial benachteiligten Lebenslagen, insbesondere mit Migrationshintergrund, entwickeln und umsetzen.

 

Mit der Planung zur Umnutzung der Friedenskirche zum Stadtteilzentrum ist das Büro SOAN Architekten beauftragt. Die Kosten liegen bei circa 1,3 Millionen Euro. Diese stammen zu 80 Prozent aus Mitteln des Städtbauförderprogramms „Stadtumbau West“ (50 Prozent davon sind EU-Mittel, 30 Prozent Bundes- und Landesmittel); 20 Prozent übernimmt die Stadt Bochum als Eigenanteil. Die Personal- und Betriebskosten des Stadtteilzentrums übernimmt vollständig der Trägerverein. Die evangelische Kirche bleibt Eigentümerin des Gebäudes und ist Bauherrin.

 

Der Rat hatte 2006 das Westend als Stadtumbaugebiet festgelegt. Seitdem erhält die Stadt Bochum Fördergelder aus dem Städtebauförderprogramm „Stadtumbau West“. In diesem Zug wurde ein städtebauliches Entwicklungskonzept genehmigt, dessen Kosten- und Maßnahmenkatalog auch die „Errichtung von Stadtteiltreffs“ vorsieht. Im Westend leben überwiegend Menschen mit niedrigem bis mittlerem Bildungsstand und Einkommen. Hinzu kommt ein überdurchschnittlicher Anteil an ausländischen Bewohnerinnen und Bewohnern. Insgesamt leben in dem Stadtumbaugebiet überdurchschnittliche viele ökonomisch und sozial benachteiligte Personen.

 

Pressemitteilung der Stadt Bochum




Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Mittwoch, 26. Juli 2017:
Losungstext:
Lobet Gott in den Versammlungen.
Psalm 68,27
Lehrtext:
Der Gott der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, wie es Christus Jesus entspricht, damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus.
Römer 15,5-6