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4. Ökumenische Bibelwoche: "Zu-Mutungen" - Jesus im Matthäusevangelium

Montag, 29. Mai bis Freitag, 2. Juni, jeweils um 19:30 h im Claudius-Saal der Claudius-Höfe (Zugang bei Düppelstr. 22 oder Mauritiusstr. 26). Eintritt frei.

Claudius-Höfe bei Google Maps

Für diese Bibelwoche sind Texte aus dem Matthäusevangelium vorgesehen. Der Evangelist stellt Jesus gleich zu Beginn tief in die Geschichte seines Volkes Israel. Er lässt keinen Zweifel daran, dass Jesus als Jude in seinem Volk gelebt und gewirkt hat. Zugleich lässt er eine Öffnung hin auf die Völkerwelt aufscheinen – am Anfang andeutend, am Ende programmatisch. Er mutet also den Völkern den an einem römischen Kreuz hingerichteten Jesus auch als ihren Messias zu. Anders ausgedrückt: Er macht ihnen Mut, auf diesen Jesus ihr Vertrauen zu setzen. Den Grund dieser Zu-Mutung erkennt er darin, dass er in und durch Jesus Israels Gott wirken sieht, wie ihn seine jüdische Bibel bezeugt. So stellt er Jesus in drei Rollen dar: als Lehrer, als messianischen König und als von Gott beauftragten künftigen Richter. Alle drei Aspekte treten in den für die Bibelwoche ausgesuchten Texten in Erscheinung.

Montag, 29. Mai 2017
Jesus: Messias aus Israel – Messias für die Völker (Matthäus 1,1–17; 2,1–12)
Prof. Dr. Peter Wick, Evang.-Theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum
Moderator: Volkhard Trust, Leiter Matthias-Claudius-Schule

Dienstag, 30. Mai 2017
„Hört, wen Jesus glücklich preist!“ (Matthäus 5,1–12)
Prof. i.R. Dr. Klaus Wengst, Evang.-Theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum
Moderator: Peter Luthe, Leiter Katholisches Forum Bochum

Mittwoch, 31. Mai 2017
Das Ende des Wartens? (Matthäus 11,2–19)
Prof. Dr. Thomas Söding, Kath.-Theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum
Moderator: Arno Lohmann, Leiter Evangelische Stadtakademie Bochum

Donnerstag, 1. Juni 2017
Es ist nicht „alles egal“. Zur Rede vom Endgericht (Matthäus 25,31–46)
Prof. Dr. Beate Kowalski, Institut für Kathol. Theologie der TU Dortmund
Moderator: Ronald Hentschel, Pastor Evangelisch Freikirchliche Gemeinde Bochum

Freitag, 2. Juni 2017
Was am Ende zählt … und zu erzählen ist (Matthäus 27,45–54; 28,16–20)
Prof. i.R. Dr. Klaus Wengst, Evang.-Theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum
Moderator: Holger Nollmann, Pfarrer Evang. Kirche Bochum (Innenstadt)
Anschließend Agapefeier (liturgisch gestaltetes festliches Essen)

Beginn: jeweils 19.30 Uhr

Ort: Claudius-Saal der Claudius-Höfe (Zugang bei Düppelstr. 22 oder Mauritiusstr. 26; Parkmöglichkeit in der Tiefgarage am Hauptbahnhof)

Veranstalter: KuKuC e.V. (Kunst und Kultur in den Claudius-Höfen); Katholische Pfarrei St. Peter und Paul; Evangelische Gemeinde Bochum; Evangelisch Freikirchliche Gemeinde Bochum; Katholisches Forum Bochum; Evangelische Stadtakademie Bochum; Matthias-Claudius-Sozialwerk Bochum

 

 

 

 

 

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Samstag, 18. November 2017:
Losungstext:
Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.
Jesaja 9,1
Lehrtext:
Jesus Christus hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.
Titus 2,14